Ein Eindruck von Leipzig

Von Anna-Lena Wingerter

Donnerstag: Ankommen – Arbeiten – Messerundgang
Meine Erwartungen an die Leipziger Buchmesse waren zugegebenermaßen zweigeteilt: Ich wusste, die Messe dort ist – im Verhältnis gesehen – eher klein, dort geht’s nicht so sehr geschäftsmäßig zu und die großen und wichtigen Deals werden sowieso in Frankfurt geschlossen. Aber gerade deshalb habe ich mich auch so sehr darauf gefreut: Vielleicht erwarten mich ja dort offene, lockere und kreative Veranstaltungen / Autoren / Leser und Kollegen – gerade weil man sich keine Gedanken über Geschäfte machen muss, sondern unser aller Leidenschaft im Mittelpunkt steht: Bücher!

Der 1. Eindruck wurde erst einmal durch die beeindruckende Glashalle im Zentrum der Messe geprägt. Die Sonne spitzelte hinter den Wolken hervor, schien in die Glashalle und ich freute mich, dass man hier – anders wie in Frankfurt – auch etwas vom Wetter draußen mitbekommt!
Ganz präsent in der Glashalle erspähten wir den Buchmarketing-Kampagnen-Stand mit den riesigen Buchaufstellern „Ein Buch hat mich gefesselt“ und „Ein Buch hat mich umgehauen“, die einigen Promi-Auflauf während den Messetagen verursachten.
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Neben der Arbeit an der Infotheke des Börsenvereins war auch Zeit für einen kurzen Messerundgang. Dieser beschränkte sich für mich aber eigentlich fast auf Halle 2, da ich einen speziellen Auftrag hatte: Für mein Praktikum in einer Kinder- und Jugendbuchhandlung, das sich nach der Messe anschließt, sollte ich nach geeigneten Kinder- und Jugendbuch-Titeln und Novitäten Ausschau halten. So erlebte ich meinen Messerundgang aus Buchhändler-Sicht und das stellte mich vor einige Probleme! Die Stände waren voll interessierter und lesender Kinder und Eltern, sodass ich gar nicht richtig an die Bücher ran kam und gezwungenermaßen nur einige Frühjahrsvorschauen mitnahm.

Freitag: Karrieretag
Veranstaltungen über Veranstaltungen, dafür leider wenige Aussteller… So könnte man den Karrieretag in wenigen Worten zusammenfassen. Aber gerade weil es so viele verschiedene Veranstaltungen gab und man sich teilweise gar nicht entscheiden konnte zu welcher man nun eigentlich gehen soll, hat sich der Karrieretag gelohnt! Diskutiert wurde über Thesen wie: Franz Kafka als Erfinder des Web 2.0 oder digitale Bücher nur als enhanced e –books?
Und noch ein Tipp aus der Veranstaltung „Erfolgreich Netzwerken im 21. Jahrhundert – Vom Flirt zum Ehering“: Der Buchbranchennachwuchs soll sich im Netz über Themen sichtbar machen. Kommunikativ, aber wissensbasiert!

In diesem Sinne noch einmal der Aufruf: Es ist jeder herzlich eingeladen sich an diesem Blog zu beteiligen. Kommentiert, teilt und schreibt uns, wir freuen uns!

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